Ich habe heute die Schwämme an meinem Motorrad ausprobiert. Nachdem mein Schwager meine Fender und Batterieabdeckungen neu lackiert hat, habe ich ihnen eine letzte Politur geben wollen.Den Polierteller könnten wir auf die Poliermaschine setzen, allerdings habe ich unseren bestehenden Polierteller genommen, da dieser noch eingespannt ist – über die Qualität des mitgelieferten Tellers kann ich daher keine Auskunft geben. Der Polierteller passt allerdings auf jedes M14-Gewinde (Standard).Den Fokus habe ich auf die Polierscheiben gelegt, und hier handelt es sich um eine gut brauchbare Qualität in Anbetracht des Preises. Selbstverständlich kann man sehr viel mehr Geld ausgeben für noch bessere Ergebnisse, aber für den Alltagsgebrauch kann man diese Aufsätze gut brauchen. Kleine Kratzerchen vom Transport wurden gut entfernt und brachten den Lack zum Strahlen, wobei der frische Lack selbstverständlich keinen riesigen Unterschied vor und nach der Politur hatte.Neben der Aufsätze ist primär die Politur wichtig, und hier bin ich persönlich ein großer Fan von Koch Chemie (leider war dies nicht dabei, aber die Firma ist meine liebste Firma für jede Art von Autoreinigung und Polituren und meine persönliche Empfehlung).Ich freue mich, wenn im Frühjahr wieder die Oldtimertreffensaison losgeht und wir unseren Oldie wieder polieren. Vielleicht kann ich mich auch mal durchringen, auch mein Alltagsauto zu polieren (habe es seit bald sechs Jahren und noch nicht einmal poliert…).Als jemand, der nur sequentiell gern poliert, kann ich jedoch jedem raten, das eigene Auto (oder Motorrad) richtig zu polieren, da der Unterschied gewaltig ist und der Dreck sich so weit weniger gut festsetzen kann. Das vorliegende Set ist durchaus brauchbar und bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.Und: Wer Motorradteile polieren möchte, sollte sie vorerst abbauen, da es sich mit einer Maschine sonst sehr schwierig gestaltet.